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Der Trachtenjanker – so formell wie lässig

Kein Outfit ist perfekt, wenn die Jacke fehlt. Das gilt für die allgemeine Mode ebenso wie für die Tracht. Zu Dirndl und Lederhosen kombinieren Sie Strickjacken oder die sogenannten Trachtenjanker, die sich in Schnitt und Design vom üblichen Jackett unterscheiden. Die meisten Janker werden aus Walkstoff gefertigt. Es handelt sich dabei um ein Produkt aus Schurwolle, das gelegentlich mit Kunstfasern angereichert wird. Um die einzigartige Oberfläche zu erhalten, wird das Material technisch aufwendig bearbeitet. Durch das Walken verliert es rund 40 Prozent an Volumen, gewinnt jedoch neue Eigenschaften hinzu. So gilt Wollwalk als thermoregulierend, atmungsaktiv und geschmeidig. Darüber hinaus kann das Naturmaterial erhebliche Mengen an Feuchtigkeit aufnehmen. Wie alle Garne ist es einfach zu färben, allerdings überwiegen gedeckte Farbtöne wie Grau, Anthrazit oder Oliv.

Zurückhaltender Schnitt, alpine Accessoires

Janker sind gerade geschnitten und hüftlang. An den Säumen entlang der Kontur sind die meisten Modelle andersfarbig abgesetzt. Die einreihigen Jacken erhalten Knöpfe aus Metall oder Horn. Als typisch gilt der kleine Stehkragen und das Fehlen eines Revers. Zwei seitliche Außentaschen gehören zum Standard, gelegentlich sind zusätzlich ein bis zwei Brusttaschen vorgesehen. Anders als früher gehen die Hersteller nun dazu über, auch Produkte als Walkstoff zu füttern. Dafür wählen sie häufig ein auffallendes Muster wie Karo oder setzen kräftige Farbtöne ein. Am Rücken der Jacke kann ein sogenannter Dragoner für einen aufgelockerten Eindruck sorgen, wodurch der Janker auch für Damen tragbar ist. Insgesamt dominieren jedoch der dezente Auftritt und die Zurückhaltung bei der Verwendung von Applikationen. Das macht Trachtenjanker universell einsetzbar: Sie sind zu Jeans ebenso zu kombinieren wie zum aktuellen Dirndl oder zur festlichen Tracht.

Tradition ganz neu: Trachtenjanker bei Alpenwelt

Der typische Janker gehört erst seit wenigen Jahrzehnten zur Trachtenmode. Traditionsbewusste Hersteller führten die Jacken in den ausgehenden 1960er Jahren in die Modewelt ein. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde mit dem Janker noch ein bodenlanger Frauenmantel beschrieben. Erst ab dem 18. Jahrhundert wandelte sich der Begriff zur allgemeinen Bezeichnung für eine Trachtenjacke. Diese Entwicklung ist beispielgebend für die Aktualität der alpinen Trachtenmode. Während die historische Kleidung anderer Regionen keine Weiterentwicklung erfuhr und heute im Straßenbild vollständig fehlt, entwickelten sich die bayrischen und österreichischen Trachten ständig weiter. Angenehme Trageeigenschaften, natürliche Materialien und ein zeitloser Chic verhelfen der Tracht zu einer großen Zahl an Liebhabern. Längst wird Trachtenmode nicht mehr allein im Alpenraum getragen, sondern ebenso dort, wo ursprünglich regionale volkstümliche Bekleidung beheimatet war. Manche verbinden die Wahl der Trachtenkleidung mit konventionellen Werten und einer tiefen Verbundenheit mit der Natur. Andere sehen in ihr eine bequeme Mode, die überall tragbar ist – an jedem Tag und zu jedem Anlass.

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