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Outfits & Looks
  • + - Dirndl

    Grundsätzlich kann man Dirndl in der Waschmaschine waschen – allerdings sollten vorher die Pflegehinweise am Etikett durchgelesen werden!
    Dirndl wäscht man bei niedriger Temperatur, geringer Schleuderzahlt und am besten mit Feinwaschmittel. Gegen Fettflecken auf dem Dirndl wirkt das Einreiben mit Geschirrspülmittel und anschließendes ganz normales Waschen Wunder. Wichtig ist, dass man beim Selbstwaschen keine scharfen Waschmittel verwendet und auch mit Weichspülern sparsam umgeht.
    Beim Dirndlwaschen gilt: Je weniger Waschmittel, umso wirksamer die Pflege! Auf Nummer sicher geht man, wenn man das Dirndl separat wäscht. Idealerweise in einem Wäschenetz.

    Achtung bei Hornknöpfen: Sie können in der Waschmaschine leicht brechen, daher vorher abnehmen oder mit Stoff einwickeln. Zum Trocknen das Dirndl mit der Innenseite nach außen auf einen Kleiderbügel hängen und dann an die frische Luft mit dem guten Stück. Auf keinen Fall in den Trockner geben! Die heiße Luft schadet dem Gewebe.
    Auch beim Bügeln vorher die Hinweise am Pflegeetikett lesen.

    Leider fallen Dirndl nach dem Selbstwaschen oft nicht mehr so schön. Bei Gebrauchsdirndln stört das nicht wesentlich. Besonders schöne Stücke sollte man aber doch besser der Spezialreinigung anvertrauen.

    Weitere Infos gibt’s im Alpenwelt Magazin-Beitrag >> Die richtige Dirndl-Pflege

  • + - Lederhosen

    Eine Lederhose verlangt nach besonders vorsichtiger Behandlung: Wird sie gewaschen, wird das Leder hart und brüchig. Flecken lässt man erst mal trocknen und behandelt sie dann mit einem Radiergummi oder einer speziellen Velourleder-Bürste. Hilft das nichts, dann versuchen Sie den Fleck behutsam mit einem feuchten Schwamm zu entfernen. Während die Stelle trocknet, diese immer wieder leicht „knautschen“, damit das Leder nicht steif wird.
    Nach jedem Tragen sollte die Lederhose gut ausgelüftet und ausgebürstet werden.

    Ist das Leder durch falsche Lagerung und mangelnde Pflege ausgetrocknet, kann man es mit Wasserdampf behandeln. Die Hose über einen Topf mit kochendem Wasser hängen oder in die Dusche hängen und heißes Wasser laufen lassen. Dabei soll nur der Dampf mit dem Leder in Berührung kommen. Es dauert eine Weile, aber dann saugt das Leder die Feuchtigkeit auf und wird wieder weich. Lederhose aus dem Dampf nehmen und abkühlen lassen. Damit die Feuchtigkeit im Leder bleibt, eventuell mit Lederfett einreiben. Das geht allerdings nur bei Glattleder.

    Ist das Leder nach dem Waschen hart geworden, sind die beim Gerben ins Leder eingearbeiteten Fette zerstört. Dieser Schaden ist irreparabel. Verloren gegangene Fette können durch dünnflüssiges Lederöl oder ein spezielles Waffenöl ersetzt werden, indem man es mit dem Öl tränkt. Das macht es wieder weich. Allerdings verschwindet das Öl beim nächsten Waschen wieder und muss anschließend ersetzt werden.

    Was beim Behandeln von Leder immer gilt: Immer vorsichtig sein, denn entstandene Risse lassen sich nicht mehr reparieren.

    Weitere Infos gibt’s im Alpenwelt Magazin-Beitrag >> Lederhose richtig reinigen

  • + - Leinentrachten

    Trachten aus Leinen keinesfalls gefaltet in die Maschine geben und nur eine geringe Schleuderzahl wählen. Nach dem Waschgang wandert das Leinendirndl oder -hemd direkt auf den Kleiderbügel.

    Trockner sind für dieses knitteranfällige Material ohnehin tabu. Am besten werden Kleidungsstücke aus Leinen luftgetrocknet, und je feuchter die Luft, desto eher werden Knitterfältchen vermieden.

    Reines Leinen kann feucht und mit großer Hitze gebügelt werden – dabei gilt: bei Stickereien das Kleidungsstück auf der linken Seite bügeln.

    Weitere Infos gibt’s im Alpenwelt Magazin-Beitrag >> Leinen richtig pflegen

  • + - Walk- & Lodenjanker

    Die gute Nachricht: Walk und Loden sind grundsätzlich schmutzabweisend und quasi „selbstreinigend“. Schmutz lässt sich normalerweise leicht abklopfen oder ausbürsten, waschen ist meistens nicht nötig – regelmäßiges Auslüften genügt.

    Wenn Waschen, dann am besten mit der Hand bei maximal 30 Grad. Bei Kleidung aus Loden sollte man im Fachhandel geeignete Pflegemittel auswählen. Alternativ kann auch Babyshampoo oder Kernseife zu Reinigung verwendet werden. Natürlich ist auch eine Maschinenwäsche bei bestimmten Kleidungstücken möglich. Meistens ist dann aber die empfohlene Temperatur lediglich der Schonwaschgang.

    Nach dem Waschen sanft ausdrücken und flach liegend trocknen lassen. Beim Bügeln wählt man auch hier niedrige Temperaturen und am besten ein angefeuchtetes Tuch zwischen Bügelsohle und Kleidungsstück legen.

    Regelmäßige Pflege der oftmals sehr teuren Landhauskleidung lohnt sich also in jeden Fall, da der Stoff so seine gute Form behält, nicht ausfranst und geschmeidig bleibt.

  • + - Strick & Wolle

    Grundsätzlich soll Wollkleidung per Hand gewaschen werden. Verwenden Sie dazu kaltes bis lauwarmes Wasser und flüssiges Wollwaschmittel. Achten Sie auf gleichbleibende Temperaturen beim Waschen und Ausspülen, um das Verfilzen der Wolle zu minimieren.

    Mit einem Schuss farblosen Essig wird das Waschmittel neutralisiert und die Farben aufgefrischt. Die Wollstücke nicht auswringen, sondern nur sanft ausdrücken und das restliche Wasser mit einem Frotteehandtuch aufnehmen. Wenn die Kleidung nicht mehr tropfnass ist, kann sie vorsichtig in Form gezupft werden. Um unschöne Abdrücke von Stäben am Wäscheständer zu vermeiden, am besten ein Handruch zwischen legen und das Kleidungsstück flach liegend trocknen.

    Sollte Bügeln unbedingt notwendig sein, dann eine niedrige Temperatureinstellung wählen und ein feuchtes Tuch zwischen Bügelsohle und Kleidungsstück legen.

  • + - Baumwollkleidung

    Alle Trachten-Kleidungsstücke aus Baumwolle können problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden. Vorher sollten allerdings Accessoires und Hirschhornknöpfe entfernt oder zum Schutz in Stoff eingewickelt werden, damit sie nicht brechen.
    Um das Gewebe zu schonen, ein Ausbleichen der Farbe und intensive Knitterfalten zu vermeiden, wählt man eine niedrige Temperatur und reduziert die Umdrehungen beim Schleudern.

    Auf den Trockner sollte verzichtet werden. Zum Trocknen drehen Sie die Kleidung auf links und lassen sie an der frischen Luft hängend trocknen. Beim Bügeln ebenfalls eine niedrige Temperatur wählen und mit einem angefeuchteten Leinentuch das Kleidungstück von links bügeln.

    Dirndlblusen mit Rüschen oder Spitzen lassen sich am leichtesten bügeln, wenn man den Stoff unterhalb des Bügelbretts zusammenhält und so die zu bügelnde Stelle glatt spannt.

  • + - Trachtenanzüge

    Der beste Rat, um Trachtenanzüge wieder sauber zu bekommen: Ab damit in die chemische Reinigung. Dort können unschöne Knitterfalten durch formende Bügel vermieden werden.

    Das Selbstwaschen lieber bleiben lassen und damit zur Langlebigkeit seines Trachtenanzuges beisteuern.

    Am besten immer alle Teile waschen lassen, damit die Teile nach dem Waschen auch identisch aussehen.

  • + - Trachtenschuhe aus Leder

    Zur Tracht, zum Dirndl, zur Lederhose: Trachtenschuhe komplettieren jedes Outfit. Und damit Sie besonders lange Freude an Ihren Trachtenschuhen haben, benötigen diese die richtige Lederpflege.

    Groben Schmutz kann man am besten mit einer Bürste entfernen.
    Bei stärkeren Verschmutzungen lauwarmes Wasser oder Lederreinigungsmittel verwenden und die Schuhe langsam gut trocknen lassen.
    Wichtig: Schuhe nie direkt an der Heizung, an einem Ofen oder direkter Sonneneinstrahlung trocknen lassen – nasses Leder „verbrennt“ sehr leicht (es wird hart, spröde und brüchig).

    Nach dem Trocknen je nach Ledertyp die entsprechende Pflege aufbringen. Ein geeignetes Leder-Imprägnierspray schützt das Leder vor Feuchtigkeit und verhindert, dass Schmutz tief in das natürliche Material eindringen kann. Ist der Schmutz nur oberflächlich, lässt er sich später leicht wieder entfernen.

    Mit diesen Tipps bleiben Ihre Trachtenschuhe lange schön.






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