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Auf zum Oktoberfest – stilgemäß in Tracht und Trubel

Tracht ist Kult! Festliche Anlässe, um Dirndl und Lederhosen zu tragen, gibt es zwar das ganze Jahr über. Aber mit Herbsteinbruch zur Volksfestzeit sind sie besonders beliebt. Denn mal ehrlich: Ohne Tracht auf's Oktoberfest? Ein No-Go! Wie Sie Trachtenmode tragen, was gerade in ist und was Sie sonst noch wissen sollten? Mit diesen Tricks sind Sie gut auf den Wiesn-Besuch vorbereitet. O’zapft is!

Wie entstand das Trachtenkleid? Der Ursprung des Dirndl

Trachten werden zu festlichen Anlässen getragen. Für einen Besuch auf dem Oktoberfest schmeißen sich sogar Menschen aus aller Welt in Schale und legen Wert auf stilvolle Dirndl, hochwertige Lederhosen und einen rundum zünftigen Look. Das traditionelle Trachtenkleid ist einfach ein Hingucker. Gerade das Dirndl wird mit seiner figurumschmeichelnden Passform von den Damen und Herren der Schöpfung gleichermaßen gemocht. Denn in ihm wirkt jedes noch so dünne Mädchen feminin und wohlgeformt und jedes kräftige Madel zärtlicher und weiblich.

Das Dirndl als hochmodisches und verführerisches Festtagskleid? Früher nicht vorstellbar!

Denn seinen Ursprung hat das Dirndl im 19. Jahrhundert – und zwar als Arbeitsgewand der Mägde in Bayern und Österreich, die auf Bauernhöfen, Feldern und im Stall schufteten. Das Leibgewand, was heute als Dirndlkleid bezeichnet wird, wurde über dem schlichten weißen Hemd getragen. Darüber wurde noch eine Schürze gebunden, um das Leibgewand bei der harten Arbeit zu schützen. In den meisten Fällen wurde diese Schürze aus alter Bettwäsche und Laken genäht. Deshalb ist sie im Ursprung auch einfarbig, eher hell und wenn überhaupt mit zartem, klassischen Blümchen- oder Rankenmuster versehen. Gemein ist der damaligen Arbeitstracht und dem heutigen Festzelt-Dirndl, dass es extrem strapazierfähig sein musste. Durch hartes Ackern auf Feld und Hof, zwischen Tieren und Haushalt, wurde das Arbeitsgewand wohl in etwa genauso mitgenommen, wie es heute zwischen Bierbank, Festzelt-Chaos und überschwappender Maß der Fall sein kann.

In den 1930er-Jahren wurde das Dirndl gesellschaftsfähig, als die feinen Leute aus der Großstadt bei Ausflügen auf den Trachtengeschmack kamen. Das Dirndl wurde exklusiver – ausgestattet mit hochwertigen Applikationen und Stoffen – und wurde sogar in den USA zum Trenddress. Und siehe da: Die Amis und Australier lieben das Oktoberfest bis heute und kommen in Scharen.

Oktoberfest-Tracht für Sie und Ihn – was auf der Wiesn jetzt richtig angesagt ist

Auch wenn es sich bei der festlichen Trachtenmode um eine volkstümliche und nostalgische Kleidung handelt, einer gewissen Trendbewegung unterliegen auch Dirndl und Co. Sind Sie fit für den Wiesn-Laufsteg? Hier erfahren Sie die wichtigsten Trends für die Oktoberfest-Tracht im Überblick:

Festtags-Fashion: Trachtentrends für Sie

  • Beim Dirndl geht der Trend stark hin zu hochwertigen Materialien wie Samt, Seide, Brokat und sogar aufwendig verarbeitetem Leder.
  • Farblich sind gedeckte Töne wie Mauve und Taupe, dunkles Grün und klassische pastellige Nuancen angesagt – bloß keine grellen Signalfarben.
  • Auch wenn die Tracht als ein echter Männermagnet gilt, darf sie momentan etwas biederer daherkommen: Modisch vorne liegen Sie im knöchellangen Rock und mit hochgeschlossener Bluse, vielleicht sogar mit Stehkragen. Die Schultern sollten aber ohnehin im Dirndl stets bedeckt sein.

Festtags-Fashion: Trachtentrends für Ihn

  • Kurz und gut“ lautet das Motto bei der Lederhose. Die kurze Variante in hochwertiger Qualität hat sich für den Wiesn-Besuch über die letzten Jahre bewährt. Besonders im Trend liegt Mann mit einer Hose im ausgewaschenen Used-Look.
  • Das Trachtenhemd darf jetzt eng anliegen. Über dem körperbetonten Hemd wird eine Weste getragen. Hier sind, ähnlich wie beim Dirndl-Kleid, Samt und Brokat sehr gefragt.
  • Schmuck ist nicht nur was für die Mädels. Zünftige Manschettenknöpfe sind super angesagt und werten den Trachten-Look direkt immens auf.

Nützliches und unnützes Wissen: Funfacts zum Oktoberfest

  • „A Maß“ gehört auf der Wiesn mindestens genauso sehr dazu wie das Tragen der Tracht. Auf dem Oktoberfest darf aber nur eigens in München gebrautes Bier ausgeschenkt werden. Hier gibt es Bier von sechs ortsansässigen Brauereien: Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner, Augustiner sowie Hacker Pschorr und Spaten.
  • Wirklich, kein Witz: Es gibt ein Fundbüro für Kinder. Die sogenannte Wiesn Kinderfundstelle bietet neben Spiel-, Schlaf- und Wickelmöglichkeiten eben auch eine Kinderfundstelle!
  • Alles begann mit – einer Hochzeit! Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese heirateten im Oktober 1810. Zu Ehren der königlichen Hochzeit fand unter anderem ein Pferderennen am Stadtrand von München statt – und zwar auf der Theresienwiese, benannt nach der damaligen Braut. Scheinbar ein voller Erfolg, denn bis heute wird hier jedes Jahr das Volksfest abgehalten.
  • Der Großteil des Oktoberfests findet gar nicht im Oktober, sondern im September statt.
  • Das zweitgrößte Oktoberfest der Welt und somit das größte außerhalb Deutschlands ist das jährliche Kitchener-Waterloo-Oktoberfest in der kanadischen Provinz Ontario.
  • Im Jahr 1896 arbeitete Albert Einstein auf dem Oktoberfest – als Elektriker half er beim Aufbau eines der Bierzelte.
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